Presseerklärung der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 5 vom 02.06.2026: Schnelle Verkehrsberuhigung im Rudererdorf

Aufheulende Motoren und quietschende Reifen, Beschleunigung auf wenigen Metern und das alles vor der Naturkulisse des Rudererdorfs mit reeller Gefahr, das Fahrzeug mitsamt Besatzung noch im Main zu versenken. Poser und Raser haben leider längst das Rudererdorf entdeckt und versetzen vor allem Fußgänger in Angst. Das will die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 5 nicht länger hinnehmen. In einem bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 5 verabschiedeten Antrag fordert sie den Magistrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf, insbesondere im Mainwasenweg Tempo 10, bauliche Verkehrsberuhigungen wie Tempostopper sowie weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs zu prüfen und zeitnah umzusetzen.

„Im Rudererdorf treffen Sportbetrieb, Gastronomie, Fußverkehr, Radverkehr und Autoverkehr auf engstem Raum zusammen. Gerade Kinder und Jugendliche müssen besonders geschützt werden. Deshalb brauchen wir jetzt umgehend sichtbare und wirksame Maßnahmen“, erklärt Dr. Jan Binger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortsbeirat 5.

„Wir wollen nicht warten, bis ein Kind angefahren wird. Wenn Vereine bereits zusätzliche Personen einsetzen müssen, um den Sportbetrieb abzusichern, ist klar: Die Situation ist nicht mehr hinnehmbar“, so Andrea Müller-Wüst (SPD), stellvertretende Ortsvorsteherin im Ortsbeirat 5.

Christine Wendel-Roth, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, ergänzt: „Das Rudererdorf ist ein wichtiger Sport- und Freizeitort am Main und auch ein Aushängeschild für Besucher. Wer dort trainiert, arbeitet oder die Gastronomie besucht, muss sich sicher bewegen können.“